Bildbestände

Bilddokumente aus den Sammlungen der Berliner Missionsgesellschaft sind derzeitig (August 2010) noch weitgehend unerschlossen.

Zu den historischen Bilddokumenten gehören kostbare kolorierte oder auch schwarz-weiße Glasbilder und Glasdias sowie Fotografien und Drucke aus Südafrika, Ostafrika und China. Sie zeigen Bilder aus dem Leben der „Eingeborenen“, ihre Kultur, Sitten und Gebräuche, ihre Kunst und Medizin ebenso wie die Arbeit der Missionare, Predigten unter Bäumen, die ersten Kirchenbauten, Kirchenfeste usw. Landschaftsaufnahmen sowie Porträts von Missionaren und Häuptlingen oder Stammesangehörigen gehören ebenso dazu wie Bilder, die die Heimatarbeit der Missionsgesellschaft dokumentieren.

Grundlage der ethnologischen Sammlung ist eine Missionsausstellung, die viele Jahre lang im Missionshaus der Berliner Missionsgesellschaft die fremde Kultur der Missionsgebiete veranschaulichte. Alltags- und Kultgegenstände aus Afrika und China bilden den Hauptteil der Sammlung, auch Plakate und großformatige Schriftdokumente aus der Ausstellung sind erhalten.

Bildarchiv

Das Bildarchiv des Berliner Missionswerks gehört mit ca. 16000 Bilddokumenten zu den bedeutendsten Bildarchiven der Mission. Es dokumentiert mit seinen frühen Fotographien, den kolorierten Glasbildern und Glasnegativen, schwarz-weißen und kolorierten Postkarten und Klischeeabdrucken auf eindrucksvolle Weise die Missionsarbeit im 19. und frühen 20. Jahrhundert und später die wachsenden gegenseitigen Beziehungen zwischen der Missionsgesellschaft und den Partnern in Übersee.

Neben den oben erwähnten Bilddokumenten enthält es auch neuere Schwarz-Weiß- und Farbfotos, Negative, Alben mit Diaserien, Diasammlungen und großformatige Wandbilder. Bisher ist das Bildarchiv erst unvollständig erschlossen.

Eine Datenbank zu den Bildbeständen ist begonnen und soll fortgeführt werden. Die ca.500 noch vorhandenen Klischees (Druckstöcke) und die entsprechenden Abdrucke der Klischees sind elektronisch erfasst und über eine Datenbank zu recherchieren.